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Der Tropenwald und das Klima
Montag, den 07. April 2014 um 13:44 Uhr

Die Vernichtung des Regenwaldes hat nicht nur Auswirkungen direkt in den Tropen – das Klima weltweit ist betroffen. Die Tropenwälder sind die größten Kohlenstoffspeicher weltweit. Grüne Pflanzen brauchen um zu wachsen Wasser und Kohlendioxyd. Sie produzieren  dabei Sauerstoff und Biomasse. Diesen Vorgang nennt man Photosynthese.  Das Kohlendioxyd bezieht die Pflanze aus der Atmosphäre.  Kohlenstoffdioxyd (CO2) ist wie z.B. Methan und Flurchlorkohlenwasserstoff

(FCKW) ein Treibhausgas. Diese Treibhausgase befinden sich in den obersten  Schichten der Atmosphäre und bilden dort einen Filter. Nur ein bestimmter
Teil der Sonnenstrahlung kann diese Schicht passieren. Der Rest wird direkt  wieder ins Weltall reflektiert. Der auf die Erde treffende Anteil der Sonneneinstrahlung
führt zur Erwärmung. Die von dem Boden reflektierte langwellige  Wärmestrahlung wird wieder in den Weltraum abgestrahlt. Dazu muss diese  aber wieder die Treibhausgasschicht passieren. Je dichter, also je mehr Gase  sich in der Atmosphäre befinden, desto schwieriger ist es für die Wärme wieder
ins Weltall zu gelangen. Einem Teil der Wärme gelingt dies nicht, diese  Wärmestrahlung gelangt zurück an die Erdoberfläche. Als Folge dessen erwärmt
sich die Erde. Dieses Phänomen nennt man natürlichen Treibhauseffekt.  Der natürliche Treibhauseffekt wird durch den Menschen allerdings sehr
verstärkt, z.B. durch Auto- und Industrieabgase. Die Treibhausgasschicht wird  somit immer dichter und dichter. Die Wärmestrahlung von der Erdoberfläche
kann nicht mehr ins Weltall. Die Erde erwärmt sich somit nach und nach immer  stärker. Seit Beginn des 20. Jh. kam es auf der Erde dadurch zu einem
Temperaturanstieg von 0,7°C.  Dadurch, dass in den Tropen die Wälder abgeholzt und verbrannt werden,  gelangt das in den Pflanzen gebundene CO2 in die Atmosphäre. Das  verstärkt den Treibhauseffekt erheblich  Würde man den ganzen Amazonas-  Regenwald abholzen, dann würde so viel CO2 freigesetzt, wie die
Menschen weltweit in 15 Jahren produzieren!

 
Auch Menschenaffen haben eine Midlife-Crisis
Mittwoch, den 05. März 2014 um 16:10 Uhr

Wissenschaftler zeigen:Orang-Utans und Schimpanse sind unzufrieden im mittleren Alter
Die Midlife-Crisis ist offenbar keine Erfindung des Menschen: Auch Schimpansen und Orang-Utans sind in ihrer Lebensmitte unzufriedener und unglücklicher als in ihrer Jugend und im Alter. Das zeigt eine groß angelegte Studie eines internationalen Forscherteams.

Die Wissenschaftler hatten Betreuer von insgesamt 508 Menschenaffen unterschiedlichen Alters nach deren psychischem Zustand befragt. Das Ergebnis: Affen im Alter von rund 30 Jahren wurden von ihren Betreuern als am unglücklichsten eingestuft.

Ihr Wohlbefinden zeige damit ähnlich wie beim Menschen eine typische Senke im mittleren Alter, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".

Das deute darauf hin, dass die Midlife-Crisis möglicherweise auch biologische Wurzeln habe und nicht allein auf Faktoren im menschlichen Leben beruhe.

 
Orang-Utans können viele Probleme lösen
Mittwoch, den 01. Januar 2014 um 09:49 Uhr

Die Aufgabe, die sich Leipziger Forscher für die Primaten ausgedacht haben, hat es in sich: In einem Gefäß schwimmt eine Erdnuss, ein Leckerbissen für die Tiere, der allerdings auf Grund des niedrigen Wasserspiegels unerreichbar ist - für Orang-Utans ist das jedoch kein Hindernis.
Orang-Utans nutzen Wasser als Werkzeug. Sie spucken es in ein Gefäß, um den Wasserspiegel zu erhöhen und so an eine schwimmende Erdnuss zu gelangen. Das berichten Wissenschaftler aus Leipzig in der britischen Fachzeitschrift „Biology Letters“. Das Verhalten deute darauf hin, dass Affen für bestimmte Probleme gezielt eine Lösungsstrategie entwickeln können.

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Orang-Utans: Mehr Sex durch Tarnung als Weibchen
Dienstag, den 05. März 2013 um 16:09 Uhr

Forscher klären, warum fast alle Affenmännchen auf Sumatra Weibchen-ähnlich bleiben
Lange war rätselhaft, warum fast alle Orang-Utan-Männchen auf Sumatra sich äußerlich als Weibchen tarnen - sie haben keine Wangenwülste und bleiben kleiner als normal. Jetzt haben Schweizer Forscher eine Erklärung dafür gefunden: Weil der einzige "Pascha" der Region dank reichlich Nahrung genügend Zeit hat, seine Weibchen zu verteidigen, ist es für die anderen Männchen lohnender, sich zu tarnen und sich heimlich Paarungen mit den Weibchen zu erschleichen.
"Orang-Utans unterschieden sich von allen anderen Menschenaffen, denn ihre Männchen durchlaufen zwei verschiedene Entwicklungsstufen. Nach dem sie geschlechtsreif werden, durchleben sie zunächst eine Periode, in der sie klein bleiben und äußerlich eher Weibchen ähneln. In dieser Zeit ziehen diese "Wanderer" umher und versuchen, sich eine Kopulation mit einem Weibchen zu erschleichen. Erst etwa ab dem 15. bis 20. Lebensjahr und meist auch nur, wenn sie ein eigenes Territorium errungen haben, bilden sich bei den Männchen die typischen sekundären Geschlechtsmerkmale wie Wangenwülste und Kehlsäcke aus. Erst jetzt sind sie eindeutig als Männchen zu erkennen.

Rätselhafter Stillstand im getarnten Zustand
Ungeklärt war bisher aber, warum einige Wanderer mehrere Jahre lang oder sogar während ihres ganzen Lebens auf dieser Entwicklungsstufe verharren, ohne dass der letzte Wachstumsschub einsetzt. Wie Lynda Dunkel und ihre Kollegen vom anthropologischen Institut und Museum der Universität Zürich nun nachweisen, spielt dafür offenbar die Umwelt und das Nahrungsangebot ihrer Umgebung eine wichtige Rolle. Ausganspunkt ihrer Studie war die Beobachtung, dass dieser Entwicklungsstillstand auf Sumatra öfter vor als auf Borneo, der anderen südostasiatischen Insel, auf der Orang-Utans noch beheimatet sind.

Auf Sumatra machten die Forschenden doppelt so viele kleine Männchen aus als ausgewachsene mit Wangenwülsten. Während der fünfjährigen Beobachtungsphase im Regenwald bildete nur ein einziges Männchen dort die sekundären Geschlechtsmerkmale aus. Dieses dominante Männchen die monopolisiert auch die sexuellen Beziehungen zu den Weibchen. Auf Borneo hingegen gibt es zwei Mal mehr Männchen mit Wangenwülsten als ohne. Diese streiten daher auch sich viel öfter um die Gunst der fortpflanzungsfähigen Weibchen.

 
Intelligenzduell Mensch gegen Affe

Menschenaffen ähneln den Menschen, und sie beweisen oft erstaunliche Intelligenz: Sie benutzen Werkzeuge, verfolgen gemeinsame Strategien und kommunizieren. Trotzdem muss es einen entscheidenden Unterschied geben. Schließlich beherrschen Menschen den Planeten, nicht Schimpansen oder Orang-Utans. Offensichtlich sind Menschen klüger. Aber worin besteht ihre intellektuelle Überlegenheit? Eine naheliegende Vermutung ist, dass Menschen ganz einfach grundsätzlich intelligenter sind als Menschenaffen. Dazu passt die Tatsache, dass das menschliche Gehirn durchschnittlich etwa dreimal so groß ist wie das eines Menschenaffen. Aber wie sich die kognitiven Fähigkeiten der Affen tatsächlich von den menschlichen unterscheiden, konnte bisher niemand genau sagen. Jetzt haben Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig erstmals einen Test entwickelt, mit dem sich die Intelligenz von Menschen und Menschenaffen direkt vergleichen lässt.

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