Start
Herzlich Willkommen

Orang-Utans, Regenwald, Palmöl !            

Eine tragische Geschichte, die leider kein Happy End zu haben scheint.


Die Situation für den Orang-Utan scheint ernster als je zuvor. Das diese rotbraun behaarten Menschenaffen zu den besonders gefährdeten Arten zählen war längst bekannt, doch neue Erkenntnisse scheinen alarmierend.

Laut Weltnaturschutzbehörde (IUCN) wird der Borneo-Orang-Utan auf ihrer Roten Liste nun als akut „vom Aussterben bedroht“ eingestuft.Diese Statusänderung basiert auf einer neuen Studie, nach der gerechnet ab 1950 bis zum Jahr 2025 ca. 82 % der Borneo-Orang-Utans verschwunden sein werden.

Die größte Bedrohung für die Orang-Utans ist die Zerstörung des Regenwaldes auf Borneo durch den Menschen. Zwischen 1973 und 2010 wurden 56 Prozent ihres Lebensraumes zerstört, 39 Prozent (mit 98.730 km² eine Fläche größer als Portugal) sind vollständig verschwunden. Und die Zerstörung ging und geht weiter, um den Hunger der Welt nach Palmöl zu stillen.

Diese radikale Bedrohung des Lebensraumes der Orang-Utans - in Verbindung mit ihrer von Natur aus geringen Fortpflanzungsrate – bedeuten, dass die Uhr für die Orang-Utans laut tickt.

Dass aus den Früchten der Ölpalme (Elaeis guineensis) gewonnene Palmöl steckt unbemerkt in jedem zweiten Supermarktprodukt, wobei über 2/3 der weltweiten Produktion für Lebensmittel- oder Kosmetikprodukte Verwendung findet. Der expandierende Markt des Pflanzenöls lockt die Agrarindustrie mit steigenden Gewinnraten durch hohe Hektarerträge und subventionsbedingt mit attraktiven Weltmarktpreisen.

Durch die Regenwaldabholzung, die Trockenlegung von Sumpfgebieten und die Zerstörung von Torfböden steigt die Emission von Treibhausgasen. Sobald der sekundäre oder gar primäre Regenwald in eine Palmölplantage umgewandelt wird, geht darüber hinaus durch den monokulturellen Anbau ein Großteil der Artenvielfalt verloren.

Die klimatischen Auswirkungen sind jedoch global, sodass auch wir Europäer früher oder später die Folgen unseres Konsums zu spüren bekommen.

Was können wir demnach tun, um verantwortungsbewusst zu konsumieren?

Die Frage ist zunächst nicht ganz leicht zu beantworten, da der weltweite Bedarf an Palmöl nicht durch andere Pflanzenöle, bspw. Soja- oder Rapsöl, kompensiert werden kann. Der gänzliche Verzicht auf Palmöl ist daher (noch) nicht möglich und würde das Problem auf andere Öl-Plantagen verschieben. Indes haben sich in den letzten Jahren erste nachhaltigere Palmölproduktionen konstituiert, die zumindest grundlegende Umweltauflagen verlangen. Immerhin ein Anfang…

Klingt wenig zufriedenstellend, doch es gibt ein simples Prinzip, das Sie als Konsument befolgen können, um verantwortungsbewusst einzukaufen. Nutzen Sie die Gesetze des globalen Marktes!

  • Kaufen Sie einfach frische Lebensmittel, denn die enthalten im Gegensatz zu Fertigprodukten schlichtweg kein Palmöl.
  • Fragen Sie gezielt in den Geschäften nach Lebensmitteln ohne Palmöl.
  • Verzichten Sie auf „BIO-Diesel“ . In der gesamten EU werden ca. 1,9 Millionen Tonnen Palmöl für Agrarsprit importiert, pro Jahr !!Das entspricht einer Plantagenfläche von 700 000 Hektar. Dreimal so groß wie das deutsche Bundesland Saarland.

Durch diese drei relativ einfachen Regeln verändern Sie die Nachfrage, wodurch sich wiederum das Angebot in den Produktionsländern des Palmöls ändert und letztlich die Flora und Fauna vor Ort geschützt wird. Eigentlich recht einfach. Es müssen nur genug Konsumenten umsetzen.

 

Wir unterstützen und kämpfen für den Orang-Utan, für den Regenwald, für die indigene Bevölkerung vor Ort.

Gegen die Verursacher der Gefahr eines globalen Klima-Kollaps, den es früher oder später geben wird, wenn sich nichts ändert.

Wir leben und verhalten uns oft so, als wenn wir eine zweite Erde als Reserve hätten. Werden wir uns endlich bewusst, dass dem nicht so ist und handeln wir entsprechend.

 

Helfen sie mit uns zu helfen!

Für den Vorstand: Marika Krenosz

 

 

Kontakt International Community Fansfornature:

Allgemein/Vorstand

Marika Krenosz

Chairman
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: 0043(0)650 727 04 04

Presse und Medienbetreuung-Thomas Bienek

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Recht/Rechtsberatung/Verträge/Sponsoring-Mag.Simon Holler

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Italien- Dr.Daniele Silvano-Dr.Marko Zanchetti

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

Spendenkonto:
Raiffeisen-Landesbank Tirol AG
Bankstelle 6020 Hoettinger Au
IBAN: AT03 3600 0000 0146 3256
BIC:RZTIAT22