Start Projekt/Orang-Utan
Orang-Utans
Paten-Orang-Utans

Patenprogramm-Österreich-Italien

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Neuzugänge 2013-2016

 

SELLY

(copyright-SOC Sintang)

Geboren wurde SELLY  im Jahr 2013 und zwar in Belimbing (Melawi Bezirk, West-Kalimantan).
Am 16.01.2015 wurde sie in einem Dorf in der Nähe der Waldschule in Tembak  gefunden und gerettet. Sie wurde dort von einem Ladenbesitzer sehr schlecht gehalten und u.a. außerhalb des Ladens an einen Pfosten gekettet.

SELLY wurde zunächst in die Waldschule gebracht.Etwas später wurde sie allerdings in das Rettungszentrum in Sintang  gebracht, weil es dort mehr Babys in ihrem Alter zu spielen gab. Am 5.September 2015, kehrte sie wieder in die Waldschule zurück, zusammen mit 8 anderen Orang-Utans aus dem Rettungszentrum Sintang. Den größten Teil des Jahres verbringt SELLY zusammen mit MAYA in einem Gehege, in dem auch andere Orang-Utans in einem ähnlichen Alter sind.

Nach dem Umzug von sechs der älteren Babys nach Tembak, sind die Bewohner des Baby Geheges, u.a.eben mit SELLY und MAYA, nun vom Alter der Orang-Utans her relativ gleich. Die Gruppe besteht derzeit aus DORA, SELLY, MAYA und den beiden jüngsten MONA und AMING.
Als SELLY aufgenommen wurde in das Programm, war sie den Menschen sehr verbunden und klammerte sich an die Menschen, wann immer sie die Gelegenheit hatte.

Mittlerweile hat sich das sehr gebessert und sie ist viel unabhängiger von Menschen geworden. Sie hat nun auch mehr Vertrauen in die anderen Tiere und spielen mit ihren Kameraden ist für sie nun ganz normal.
In Tembak übernahm JOY die Rolle als Mutter für SELLY. Sie nahm z.B. die Hand von SELLY und half ihr sich von Baum zu Baum zu bewegen.
SELLY verbringt jetzt die meiste Zeit mit DORA, MAYA und manchmal auch ein wenig mit AMING.
In der Nacht geht sie gerne mit MAYA  in ein Fass zum Schlafen und gelegentlich schließt sich AMING ihnen  an.


Born:           2013
Origin:         Belimbing (Melawi district, West Kalimantan)
Rescued:      16-1-2015

Note:
Selly was found in a village close to the forest school in Tembak. Therefore, she was initially brought to the forest school. Later, she was brought to the rescue center in Sintang, because there were more babies of her own age to play with. 5 September 2015, she returned to the forest school again, together with 8 other orangutans from the rescue center.

Update March 2017
For the bigger part of the year Selly and Maya spent most of their time with each other in their enclosure as they are of a similar age. After the relocation of six of the older babies to Tembak, the baby enclosure were of a younger demographic where Selly and Maya easily fit in. The group now consists of Dora, Selly, Maya and the two youngest Mona and Aming.
When we first got Selly she was very attached to humans and would cling on whenever she had the opportunity. She is now a lot less dependent on people, have more confidence and prefers to play with her peers.
In Tembak Joy took on the role as a mother for Selly and would even take her hand to help her move from one tree to another.
Selly now spends most of her time with Dora, Maya and sometimes little Aming. At night time she  likes to sleep in the barrel with Maya and occasionally Aming joins in.



 

MAYA

(copyright-SOC Sintang)


Sie wurde ebenfalls 2013 geboren, in Betangai, Nanga Sokan (Melawi Bezirk, West-Kalimantan).

Nach ihrer Rettung am 26.02.2015 und ihrer Aufnahme im Rettungszentrum Sintang, kam sie zuerst in die Quarantäne Station.Als MAYA und SELLY am Anfang im Rettungszentrum zusammen trafen, nahm MAYA eigentlich fast keine Notiz von SELLY.MAYA reagierte sogar mit Schreien auf die Animationsversuche von SELLY, sie zum Spielen zu bewegen. Das hat sich aber sehr geändert und wenn MAYA jetzt schreit, dann will sie damit nur feststellen, wie weit ihre Freundin SELLY von ihr weg ist.
Am Beginn ihres Unterrichts in der Waldschule klammerte MAYA sich fast nur  an ihren menschlichen Lehrer. Nach und nach begann sie sich aber doch in Richtung des Waldes zu bewegen. Durch viel Motivation, auch von Seiten von SELLY, die  eindeutig die Bessere im Klettern ist, beginnt MAYA nun auch höher zu klettern, höher als am Anfang des Unterrichts.
Wenn es um die Mahlzeiten geht, dann verfolgt MAYA eine ganz eigene Praxis. Im Gegensatz zu den anderen Babys, die ihre Nahrung an Ort und Stelle verzehren, sammelt MAYA ihr Essen ein und entfernt sich von der Gruppe, weil sie in Ruhe und ungestört essen will.

Das dürfte sicher sehr viel mit Angst zu tun haben, dass ihr die anderen das Essen stehlen könnten. Aber es ist auch ein gutes Zeichen, denn damit beweist MAYA, dass sie die Fähigkeithat eigene Lösungen für ihre Probleme zu entwickeln und das ist sehr wichtig.


Born:        2013
Origin:        Betangai, Nanga Sokan (Melawi district, West Kalimantan)
Rescued:    26-2-2015


Update March 2016
When Maya and Selly were first placed together because of their similar age group, Maya didn’t really take note of Selly. Selly would tug on Maya as a gesture to come play, which would often leave Maya screaming loudly as if being bullied. Things have changed since, as Maya’s screaming is now as a result of her best friend Selly wondering too far off.
At first when Maya started at the forest school, she would cling to her keeper and eventually start moving very carefully towards a branch. These days she is a lot more independent when climbing. Because Selly is still the better climber of the two, she often motivates Maya to climb higher.
When it comes to meal time, Maya follows a very specific routine. Unlike the other babies who devour their food on the spot, Maya will collect some fruit and move away from the rest to eat it without being disturbed. This is probably in fear of the others taking her food, but it is great to see that she devised a solution by herself which shows her problem solving skills is evolving.



 

Jamilah

(copyright-SOC Sintang)

Weiblich-Geboren 1996

Jamilah ist erwachsener Orang-Utan. Sie war lange Zeit in einem Ölpalmen Lager. Jamilah war eine so lange Zeit im Lager, dass sie drei Manager kommen und gehen sah. Sie bekam im Lager Bier zu trinken und Zigaretten zu rauchen und völlig falsche Lebensmittel zu essen. Sie wurde im Lager gequält. Als sie einmal zurück spuckte, schlug sie der Manager heftig auf ihr linkes Auge.



 

 

Mamat

(copyright-Orangutan Rescue-SOC Sintang)

männlich-Geboren 2003

Mamat lebte jahrelang auf einer Hühnerfarm in einem viel zu kleinen Hühnerstall bei Singkawan, West-Kalimantan. Er wurde von den Menschen der BKSDA zum Sintang Orang-Utan-Center gebracht. Weil er in stark unterernährt war, konnte er nur liegen. Durch den Mangel an Raum, um sich in seinem Hühnerstall zu bewegen, hatte er kaum Kraft in den Armen und Beinen. Er konnte sich nur durch Rollen fortbewegen.

 

UPDATE  Juli2017- DE

Während der Regenzeit, also sowie nun im Juni/Juli, sind die Aktivitäten in der Tembak Forest School natürlich nicht eingestellt worden. Die Orang-Utans sowie die Betreuer müssen noch weiterhin an der Waldschule teilnehmen. Die Waldschule der SOC rehabilitiert die Orang-Utans, bis sie bereit sind, frei gelassen zu werden und das Verhalten bei starkem Regen ist ein Teil des Lernprogramms. An einem Tag, als ein starker Regen plötzlich begann, bemerkte einer unserer Wächter, dass Mamat ziemlich wütend aussah. Er schien genervt zu sein, dass er nass wurde und in seiner Frustration begann er die Äste der Bäume zu schütteln und seine Stimme hallte ärgerlich durch den Wald, er war sichtlich ärgerlich.

Die Orang-Utans haben alle ihren eigenen Weg um Schutz vor dem Regen zu finden. Mamat und Joy zum Beispiel verbergen sich gern in einem hohlen, toten Baum auf dem Waldboden, bis der schwere, starke Regen vorbei ist, während Bembi gerne in der Ecke eines Baumes sitzt, so nah wie möglich am Stamm des Baumes. Ribang hat eine andere Art sich zu schützen, wenn es regnet, denn er nimmt große Blätter und hält es sich über den Kopf, als improvisierter "Regenschirm".

Manchmal, wenn Tanjung in der Nähe ist, kommt Mamat zu ihr, um Schutz in bestimmten Bäumen zu finden, Bäume, die größere Blätter in Hülle und Fülle haben und aus denen sie einen dachähnlichen Schutz schaffen. Tanjung lehrt Mamat nicht nur, welche Bäume für den Schutz gut sind, sondern motiviert ihn auch mehr zu klettern. Diese Aktionen, zusammen mit Molly, der regelmäßig mit Mamat in den Vordächern spielt, sind sehr hilfreich bei der Unterstützung von Mamat, um seine Kletterfähigkeiten zu verbessern.

MAMAT
During the rainy season like now, the activities at Tembak Forest School doesn’t come to a halt. The orangutans as well as the care takers still have to attend forest school. During forest school SOC rehabilitates the Orangutans until they are ready to be released, and handling heavy rain is a part of this. The other day when a heavy spell of rain suddenly started pouring down, one of our keepers noticed that Mamat looked pretty angry. He seemed annoyed by the fact that he was getting wet and in frustration shook the tree branches and echoed his voice to make loud noises through the forest.
The orangutans all have their own way to find shelter from the rain. Mamat and Joy for example like to hide in a hollow, dead tree on the forest floor untill the heavy rain is over, whilst Bembi likes to sit in the nook of a tree, as close as possible to the trunk. Ribang has a
different way of sheltering when it rains, he likes to take big leaves and hold it over his head, acting as an improvised ‘umbrella’. Sometimes when Tanjung is around, Mamat joins her to find shelter in trees with particular trees that has larger leaves in abundance, which creates a rooflike shelter. Tanjung not only teaches him which trees are good for shelter, but also seems to motivate him to climb more. This, along with Molly who regularly plays with Mamat in the canopies, has been very helpful in assisting Mamat to improve his climbing skills

(copyright-Orangutan Rescue) Mamat in a tree with Tanjung on the background

 



 

Matuari

(copyright-Orangutan Rescue-SOC Sintang)

männlich-Geboren 2004

Zur Vorgeschichte von Matuari ist nicht viel bekannt. Er hat wahrscheinlich aus erster Hand gesehen, wie seine Mutter getötet wurde. Dies passiert recht oft den Orang-Utan Waisen und führt häufig zu einem Trauma. Allerdings entwickelt sich Matuari gut, obwohl er ziemlich heftig ist.



Momo

(copyright-Orangutan Rescue)

männlich-Geboren 2008

Zur Vorgeschichte von Momo ist auch nicht nicht viel bekannt. Er wurde als gesundes Kind ins Sintang Orang-Utan-Center gebracht. Wahrscheinlich hat er erlebt, wie seine Mutter getötet wurde. Dies ist für die Orang-Utans oft eine sehr traumatische Erfahrung.
Inzwischen ist Momo einer der ersten Orang-Utans im Trainingswald Tembak Lestari. Obwohl er sich als ein sehr harter Kerl im Sintang Orang-Utan Center zeigte, ist er im Trainingswald zunächst weniger zuversichtlich.



Penai

(copyright-Orangutan Rescue)

weiblich-Geboren 2008

Penai lebte seit ihrer Kindheit in einem viel zu kleinen Dachboden im Penai, einem Dorf tief im Inneren. Penai war zu klein und zu dünn für ihr Alter. Das bekommt sie jetzt langsam durch gute Ernährung in Sintang Orang-Utan-Center in den Griff. Die SOC hat auf Antrag der örtlichen Naturschutzbehörde sie selbst den Menschen, wo sie als Haustiere gehalten wurde, weggenommen.Penai ist sehr neugierig, aber auch sehr vorsichtig. Zum Beispiel ist sie sehr vorsichtig im Umgang mit den Bezugspersonen. sie spielt gerne mit Decken und vor allem mag sie es, hart zu arbeiten, um zu gewinnen.



 

JoJo

(copyright-Orangutan Rescue)

weiblich-Geboren 2008

Sie hat länger als ein Jahr in einem Holzstall im Dorf Tembak gelebt, ca. drei Stunden von Sintang entfernt. Der Besitzer hatte sie von jemandem außerhalb des Dorfes gekauft und hielt sie als Haustier. Sie haben ihr oft erlaubt, nach draußen zu gehen, dann setzte sie sich auf die Terrasse des Hauses oder ritt auf dem Motorrad. Alles in allem war sie gut gepflegt. Jojo wurde von Willie Smits nach Sintang gebracht. Sie fühlte sich hier wie zu Hause und hat sich sehr schnell an die Bezugspersonen gewöhnt. Sie liebt süße Langsat-Früchte und auch Termiten findet sie köstlich.

Update Juli 2017

Inspirator-JoJo
Jeden Morgen und Nachmittag nehmen die Hausmeister die Babys zur Waldschule, wo sie lernen, wie man in Bäumen klettert, Nahrung findet, herumspielt und Nester macht. Die Jugendlichen und Erwachsenen verbringen ihre Tage und Nächte in der Waldschule.
Als die Babys eines Nachmittags in ihrer Waldschule ankamen, war Jojo gerade dabei, ihr Nest in einem der Bäume zu bauen. Cemong spielte in einem anderen Baum, der nicht zu weit weg war von dem Baum wo Jojo war. Nachdem Jojo fertig war und beschloss, ein Nickerchen zu machen, kletterte Cemong nach sorgfältiger Beobachtung schnell in denselben Baum und begann, ihr eigenes Nest nicht weit von Jojo's Nest zu bauen. Nesting Fähigkeiten sind lebenswichtige Fähigkeiten bevor ein Orang-Utan freigegeben werden kann. Durch das Kopieren von Jojo hat Cemong schon viel gelernt.
Imitation kann während des Lernprozesses sehr nützlich sein, aber nicht alles, was nachgeahmt wird, ist immer nützlich.
Derzeit haben wir zwei indonesische Studenten, die für uns forschen. Die Arbeit mit indonesischen Universitäten und indonesischen Studenten trägt zur Verbesserung unseres Programms bei. Die Universität führt auch, bei Bedarf, einen medizinischen Test durch.
Einer der Studierenden konzentriert seine Forschung auf Nachahmungsverhalten zwischen jugendlichen und erwachsenen Orang-Utans und wie diese ihre Lernfähigkeit in der Forstschule beeinflusst. Der Student beobachtet die tägliche Interaktion zwischen Cemong und Jojo, wie das Essen, die Nester und das Schutzverhalten von Jojo in Richtung Cemong.
Der zweite Schüler macht seine Forschung in Sachen Nestverhalten. Er  betrachtet die verschiedenen Positionen in den Bäumen, die die Orang-Utans wählen, um ihre Nester zu  bauen. Ein Nest in einer Kreuzung der Baumzweige erfordert eine ganz andere Technik als z. B. ein Nest, das mit Zweigen von zwei verschiedenen Bäumen zusammen gefaltet wird.

Inspirator-JoJo

Every morning and afternoon the caretakers take the babies to forest school where they learn how to climb trees, find food, play around and practice nest making. The juveniles and adults spend their days and nights in the forest school.
As the babies arrived for their forest class one afternoon, Jojo was just getting into building her nest in one of the trees. Cemong was playing in another tree not too far from where Jojo was and after Jojo had finished and decided to take a nap, Cemong quickly climbed over into the same tree after careful observation and started to build her own nest not far from Jojo’s nest. Nesting skills is a vital skill to master before an orangutan can be released. By copying Jojo, Cemong has already learnt a great deal Imitation can be very useful during the learning process, but not everything that’s being imitated is always useful, such as Gagas who likes to copy the way Jojo sits with her head on her folded hands as can be seen on the photo below. Currently we have two Indonesian students that are doing research for us. Working with Indonesian Universities and Indonesian students contributes to improvement of  our program.The university also performs certain medical test for us when needed.  One of the students is focusing her research on imitation behavior between Juvenile and adult orang-utans and how this influences their learning ability in the forest school. She observes the daily interaction between Cemong and Jojo, such as sharing food, making nests and protective behavior of Jojo towards Cemong. The second student is doing her research on nest making behavior. She looks at the different positions in trees that the orangutans choose to make their nests in. A nest in a junction of tree branches requires a different technique compared to a nest that is made with branches of two different trees folded together.

(copyright-Orangutan Rescue)



 

Juvi

(copyright-Orangutan Rescue)

weiblich-Geboren 2008

Juvi wurde als Haustier von einem Priester im Inneren gehalten. Der Priester wurde versetzt und wusste nicht, was er mit Juvi tun sollte. Juvi ist dann zum Bischof nach Sintang gekommen, wo sie hinter dem Hof, allein in einem baufälligen Dachboden saß.
Es dauerte noch eine Weile, bevor sie an das Orang-Utan Sintang Center geschickt werden konnte. Im Februar 2012 wurde sie, mit der Zustimmung der Naturschutzabteilung des Ministeriums für Forstwirtschaft (BKDSA) nach Sintang überführt. Nachdem alle Gesundheitsuntersuchungen erledigt waren, wurde sie mit Jojo zusammen gebracht. Seitdem sind die Beiden unzertrennlich!Es geht ausgezeichnet mit Jojo und Juvi. Es wäre schön, wenn sie in nicht allzu ferner Zukunft auf die Reise nach Tembak gehen können. In Tembak können sie den ganzen Tag im Wald herumtollen und alles lernen was sie brauchen, um in einem geschützten Wald später vollständig in Freiheit leben können.



Terra


(copyright-Fansfornature)

Weiblich-Geboren 2013

Sie  wurde Anfang 2013 ins SOC gebracht. Sie war vier Monate alt und hatte keine Mutter, denn die war vor ihren Augen getötet worden. Mittlerweile ist Terra auch stärker. Sie ist ein Mädchen mit einem starken Charakter. Sie ist immer fröhlich und hat einen starken Willen. Aus diesem Grund, ist sie nun der Botschafter für Tembak Lestari: Der Übungswald in Tembak wo junge Orang-Utan Waisen für ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden.

Update Juli 2017

Cemongs Nestfähigkeiten sind schon sehr gut entwickelt, was von Terra nicht unbemerkt blieb. Terra aber scheint zu glauben, dass der Trick nicht in Cemongs Fertigkeiten liegt, sondern in den Blättern, die er benutzt. Das wurde offensichtlich als Terra begann, die Blätter und Zweige aus Cemongs Nest  zu stehlen, und zwar dreimal hintereinander, um sich dann selbst auf einem anderen Baum ein Nest zu machen. Obwohl die Idee da war, ein Nest zu bauen, spielte Terra mit ihren Zweigen und Blättern, die sie von Cemong gestohlen hatte. Obwohl sie gelegentlich Blätter von anderen stiehlt, arbeitet Terra immer noch an ihren  Nestfähigkeiten.

Cemong’s nesting skills are already quite well developed, which did not go unnoticed by Terra. Terra however, seems to think that the trick lays not in your skill level, but rather the leaves you use, which became evident when Terra started stealing  the leaves and branches from Cemong’s nest (three times in a row) in order to make her own nest on another tree. Although the initial idea was to build a nest, Terra just ended up playing with her branches and leaves, which she ‘borrowed’ off Cemong. Although she does occasionally steal leaves from others, Terra still practices her nesting skills.

(copyright-Orangutan Rescue)



 

 

Iga

(copyright-SOC-Sintang)

weiblich-Geboren 2013

Iga kam als kleines Baby von weniger als vier Monaten ins Sintang Orang-Utan-Center. Über ihre Herkunft ist nicht viel bekannt. Iga entwickelt sich hier sehr gut. Sie zeigt einen starken Instinkt. Den braucht sie auch, wenn sie in den Trainingswald in Tembak gehen wird.



 

 

International Community Fansfornature:

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Tel. +43 (0) 650 727 04 04

Hier kommen sie zum Formular:

http://www.fansfornature.com/werden-sie-pate.html

Zahlen sie bequem mit Paypal:

 


Oder über Spendenkonto:

Spendenkonto: I.C.Fansfornature 
Raiffeisen-Landesbank Tirol AG
Bankstelle Hoettinger Au

6020 Innsbruck, Hoettinger Au 41
Konto Nr.: 1.463.256
BLZ: 36000

IBAN: AT03 3600 0000 0146 3256
BIC: RZTIAT22

 
Werden Sie Pate

ADOPT- Patenprogramm

Orang-Utans brauchen Paten!
Übernehmen Sie noch heute eine Patenschaft für einen ihrer ausgesuchten Orang-Utans oder verschenken sie einfach eine Jahrespatenschaft.

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Tel. +43 (0) 650 727 04 04

 

What you can do?

In Order to continue to provide rehabiitation, reintroduction and long-therm conervation prospects for orangutans the SOC need your support.

You can help us in 2 ways:

Adopt

one of our beautiful orphanet orangutans and you will be helping to ensure that they receive around the clock care and treatment, and develop the skills necessary to return safely to the wild.

Donate

every Donation to  I.C.fansfornature, wheather big or small, regular or occasional, helps us to foster and secure a futureor orangutans and theirhabitats.

Donations can be made by bank transfer or PayPal

 

Neu ab 2016

 

Mit ihrer Patenschaft sichern sie das Überleben aller Orang-Utan-Waisen in den Stationen und leisten damit einen Beitrag zum Schutz dieser stark bedrohten Art.

Für einen Betrag ab 5 Euro pro Monat können Sie Pate oder Patin werden.  Der Betrag ist frei wählbar. Somit haben sie die Möglichkeit mehrere Orangutans zugleich zu unterstützen.

Sie erhalten eine Patenurkunde mit einem Foto und die Geschichte des jeweiligen Orang-Utan.

Eine Jahrespatenschaft mit einer attraktiven Geschenkurkunde können Sie auch verschenken. Beitrag: 1.200,- Euro. ( Höchstbeitrag) Diese wird auf hochwertigem Fotopapier ausgedruckt und wenn gewünscht auch mit einen Rahmen versehen, (Kosten ca. 20,- Euro - inklusive Portokosten) und an Sie per Post versendet.

Ansonsten versenden wir die Urkunde aus Kostengründen per PDF oder Bilddatei, sodass Sie diese bequem selbst ausdrucken können.

 

ACHTUNG: SEIT Februar 2014 dürfen ausschließlich IBAN und BIC laut EU-Bestimmung verwendet werden!
Bei Mitgliedsanträgen bitte nur mehr IBAN, BIC und die genaue Bezeichnung der Bank und Adresse angeben.


 

Österreich/Italien-Für Anfragen Patenkinder Sintang-Tempak

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Tel. +43 (0) 650 727 04 04

 

 



Spendenkonto: I.C. Fansfornature

Raiffeisen-Landesbank Tirol AG
6020 Innsbruck, Hoettinger Au 41
IBAN: AT03 3600 0000 0146 3256
BIC: RZTIAT22

Formular Paten Österreich

 

 


 

 
Ihre Hilfe

Eine sichere Zukunft schaffen                                                                                                    

 

 

 

Die meisten der Orangutans, die in den Auffangstationen ankommen, haben gesehen, wie ihre Mütter getötet wurden. Gemeinsam helfen Sie mit, allen Orang-Utan-Waisen in eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen. Wir freuen uns über jeden Beitrag!

Herzlichen Dank für ihre Hilfe
Primaten helfen Primaten

  • Spenden oder Sponsoring

Fans for Nature ist auf Spenden angewiesen, um die Orang-Utans und ihren Lebensraum dauerhaft zu schützen. Unterstützen Sie uns mit einem einmaligen Betrag. Für uns zählt jeder Betrag. Sie können jederzeit erneut einen Wunschbetrag spenden.
Im Namen der Orang-Utans danken wir Ihnen sehr herzlich!

  • Patenschaft

Unser Patenschaftsprogramm soll möglichst vielen Menschen ermöglichen, sich an der Rettung der Orang-Utans zu beteiligen. Gemeinsam helfen Sie damit allen Orang-Utan-Waisen in den Auffangstationen Zurzeit befinden sich  800 junge Orang-Utans in den Stationen, die alle Fähigkeiten lernen müssen, um nach Ihrer Auswilderung im Regenwald sicher leben zu können.

  • Vollpatenschaft

Sie haben die Möglichkeit eine Vollpatenschaft zu übernehmen. Die komplette Betreuung eines Orangutans kostet im Jahr ca. 1200 Euro. Eine Vorbereitung zur Wiederauswilderung dauert im Schnitt zwischen 3-7 Jahren. Das beinhaltet  Futter, medizinische Versorgung, Löhne für das Personal und das Monitoring neuer Auswilderungsgebiete. Wir wollen versuchen, mit einer Gemeinschaftspatenschaft, vielen Menschen die Möglichkeit zu bieten, auch mit einem kleineren Betrag einen Orang-Utan fördern zu können. Suchen sie sich einen Orang-Utan ihrer Wahl aus. Nach Erhalt der ersten Zahlung erhalten sie eine Patenschaftsurkunde mit ihrem Patenkind.

Wir versuchen unsere Verwaltungskosten so gering als möglich zu halten. Deshalb verschicken wir Urkunden nur dann, wenn keine Email Adresse vorhanden ist. Asonsten erhalten Sie die Urkunde in PDF-Format, die Sie ausdrucken können. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis und hoffen, dass dies auch in Ihrem Sinne ist!

> zu den Patenkindern

 

 

I.C.Fansfornature


Kontakt:

i Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Tel. +43 (0) 650 727 04 04

International Communtiy Fansfornature
Raiffeisen-Landesbank Tirol AG
Bankstelle 6020 Hoettinger Au
IBAN: AT03 3600 0000 0146 3256
BIC:RZTIAT22


 

Online spenden


 

 

 

 

 
Update/Auswilderung

Update 2017-18

Entwicklungen in Sintang im Jahr 2017
Wie Sie bereits anderen Informationsquellen entnehmen konnten, konnten die 3 Orang-Utans Jojo, Juvi und Cemong endlich in die Freiheit entlassen werden. Einiges an Vorarbeit und Vorbereitung war hierzu nötig. Im Folgenden können Sie einen kleinen Eindruck über die Aktivitäten im vergangenen Jahr im Sintang Orang-Utan Center bekommen. Der Text wurde der Internet-Präsenz von Orangutan Rescue entnommen und aus dem
Holländischen übersetzt; die Bilder sind Eigentum des SOC.


Sintang Orang-Utan-Center (SOC)
In den letzten Monaten haben die Mitarbeiter des Sintang Orang-Utan-Centers (SOC) wieder sehr viel geleistet. Das Gehege der Orang-Utan-Babies wurde renoviert und es gibt einen zusätzlichen Teil, in dem die Babys bleiben können, wenn die Betreuer ihren „Hauptwohnsitz“ reinigen. Von nun an können die Betreuer ihre Arbeit verrichten, ohne ständig von verspielten Orang- Utans belästigt zu werden. Spielerische Orang-Utans sind natürlich sehr lustig und niedlich, aber nicht immer praktisch bei der Arbeit. Es braucht viel mehr Zeit, wenn die Orang-Utans um einen herum wuseln, um die Arbeit abzuschließen. Auf der rechten Seite des Bildes sehen Sie die Orang-Utans im neu gebauten "Putzraum". Auch die Quarantänehäuser wurden gewartet und die Isolationsräume neu gestrichen, um Korrosion zu verhindern. Die Korrosion von Metallen ist im tropisch-schwül-feuchten Klima ein großes Problem.Der Übungswald in Tembak Auch in Tembak wurden Wartungsarbeiten an den Gehegen und Tunneln der Orang-Utans durchgeführt, um Korrosion zu verhindern. Jojo, Juvi und Cemong, die sich im Übungswald aufhalten, wurden darauf vorbereitet, Tembak zu verlassen und im Betung Kerihun Nationalpark freigelassen zu werden. Diese drei Kandidaten wurden einer abschließenden ärztlichen Untersuchung unterzogen, um sicherzustellen, dass sie völlig gesund und bereit für die Entlassung sind. Den drei Orang-Utans wurde auch unter Narkose ein Chip implantiert, mit dem sie später, wenn sie freigelassen werden, wiederaufgefunden werden können. Sie erholten sich schnell von diesem kleinen Eingriff.Bei einem der Orang-Utans wird ein Chip eingesetzt. Der neue Übungswald Jerora bei SintangIm Jahr 2017 wurde ein zweiter Übungswald vorbereitet. Es ist ein 4 Hektar großes StückUrwald in Sintang, genannt Jerora. Dieser neue Übungswald soll Tembak Lestari entlasten und ermöglicht es mehr Orang-Utans gleichzeitig auf die Freilassung in die Wildnis vorzubereiten.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Jerora nur 5 km vom Auffangzentrum entfernt ist. Als Übungswald ist Jerora ein idealer Standort, da seine Vegetation der im ursprünglichen Lebensraum der Orang-Utans entspricht. Dies ist wichtig, da die Orang-Utans die
Fähigkeiten, die sie in Jerora lernen, sofort anwenden können, wenn sie in die Wildnis entlassen werden. Denken Sie an Klettertechniken, Nester bauen und v.a. Wissen über die Essbarkeit von Früchten, Samen und Blättern. Ein Blick in den zukünftigen Übungswald Jerora. Hohe Bäume, dichte Vegetation und genügend Nahrung: ein idealer Ort für die Orang-Utans, um zu lernen, wie man in freier Wildbahn überleben kann. In Tembak wurde in den letzten Jahren viel Erfahrung mit dem Aufbau eines
Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen sind. So war zum Beispiel der Bau des meterhohen Zauns mit Draht über den hügeligen, sumpfigen und dichten Regenwald in Tembak eine schwierige Aufgabe. Es galt nicht nur zu verhindern, dass Orang-Utans durch die Baumkronen über den Zaun klettern, sondern auch zu verhindern, dass Pflanzen nicht in den Zaun wachsen und Kurzschlüsse verursachen. Die Lösung lag in der Versprühung mit Essig, der als Nebenprodukt bei der Herstellung von Biokohle aus Tembak als Bodenverbesserer freigesetzt wird, und als biologisches Pestizid verwendet werden kann. Dieses Wissen ist von großem Wert für die Gestaltung des Übungswaldes Jerora. Wie Tembak wird auch der Übungswald in Jerora teilweise eingezäunt. Außerhalb des Zauns wird es mehrere Unterkünfte geben, die durch Tunnel mit dem Übungswald verbunden sind. In der Nähe des Übungswaldeswaldes wird eine Feldklinik errichtet, die auch als Unterkunft für die Betreuer dient. In der Nähe des Waldes gibt es auch eine Quelle, die die verschiedenen Einrichtungen mit Wasser versorgen wird. Eine natürliche Quelle wird die Einrichtungen im Übungswald mit Wasser versorgen. Sobald die Zufahrtsstraße durch die Kautschukplantagen fertig ist, kann mit der Ablagerung der Zementschicht als Basis für einen Zaun begonnen werden. Der Freiraum entlang des Zauns wird benötigt, um zu verhindern, dass sich die Orang-Utans von Baum zu Baum schwingen und so den Zaun überqueren können.
Auf dem Luftbild sehen Sie einen Teil des geräumten Streifens, auf dem der Zaun stehen wird. Und so sieht es auf dem Boden aus. Die Räumung des Bodens für den Bau der Zufahrtsstraße ist abgeschlossen. Der nächste Schritt ist, die Straße zu befestigen. Im vergangenen Jahr wurde intensiv an den Vorbereitungen für den Zaun rund um den neuen Übungswald gearbeitet. Der Elektrozaun soll die Orang-Utans im Wald halten, aber auch die Menschen von den Orang-Utans fernhalten. Der spezielle Schockdraht, der aus Java stammt, ist von guter Qalität. Er ist stark und rostet nicht.

Freilassung von Orang-Utans in Betung Kerihun Ende 2017 wurden die ersten 3 Orang-Utans (Jojo, Juvi und Cemong) aus dem Sintang Orang-Utan Center im Betung Kerihun Nationalpark in West-Kalimantan freigelassen. In den vergangenen Monaten wurde an verschiedenen Anlagen rund um die Freilassung viel gearbeitet. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die bisherigen Ereignisse.Der Betung Kerihun Nationalpark (8000 km2) liegt tief im Inneren von West-Kalimantan. Das gebirgige Areal ist dicht besiedelt mit Regenwald und wird von zahlreichen Flüssen und Bächen durchzogen. Betung Kerihun hat eine hohe Artenvielfalt: Hier leben 300 Vogelarten und etwa 50 Säugetierarten, darunter der Borneo Orang-Utan und verschiedene Gibbonarten. Motorboote Der Ort, an dem die Orang-Utans ausgesetzt werden, liegt in einem gebirgigen Areal. Es wird von Flüssen durchschnitten und ist daher mit dem Auto nicht erreichbar. Es ist nur mit dem Boot erreichbar. Um die Orang-Utans, Baustoffe und Hilfsgüter in das Auswilderungsgebiet zu bringen, bestellte das SOC deshalb im Mai 2017 zwei Motorboote. Das zweite Boot in der Werft Die Boote werden in einem kleinen Dorf in der Nähe des Freilassungsgebiets gebaut. Eines

der Boote ist etwas breiter, so dass die Transportkäfige der Orang-Utans darauf abgestellt werden können. Beide Boote sind mit 15 PS starken Außenbordmotoren ausgestattet. Transportkäfige Um die Orang-Utans sicher in den Freilassungsbereich zu bringen, wurden im Mai auch drei Transportkäfige gebaut. Die drei Transportkäfige wurden in Jakarta gebaut, weil das leichte Material, aus dem sie bestehen, in Sintang und Umgebung nicht hergestellt werden konnte. Die Transportkäfige
werden benutzt, um Orang-Utans in den Betung Kerihun Freilassungs-Wald zu bringen. Wichtig ist, dass die Käfige aus leichtem Material gefertigt sind, denn sie müssen von den Menschen unterwegs noch getragen werden.
Das SOC wird die Orang-Utans nach ihrer Freilassung in den ersten Monaten intensiv beobachten, um zu sehen, ob sich die Tiere gut an ihre Umgebung anpassen und sich wie wilde Orang-Utans verhalten. Später werden die Beobachtungsteams auch untersuchen, wie sich die Population entwickelt. Deshalb wird im Freilassungsgebiet ein Basislager eingerichtet, in dem Beobachtungsteams und andere Mitarbeiter arbeiten und übernachten können.

Basislager
Dieses Basislager besteht aus einem Holzgebäude. Das Holz für dieses Gebäude wurde von Putussibau mit dem Boot in das Dorf gebracht, das am nächsten zum Auslösegebiet liegt. Von dort aus wurde das Holz während einer mehr als 6-stündigen Bootsfahrt zum Basislager gebracht. Das Holz liegt zum Transport über den Fluss bereit Anfang Juli 2017 begannen die Bauarbeiten. Dabei wurde der Rahmen eines vor einigenJahren vom WWF errichteten Gebäudes genutzt. Ende Juli war der Bau fast abgeschlossen. Das Einzige, was noch fehlt, ist der Bau einer Toilette, Wasserversorgung, Solarzellen und Elektrizität.Der Rahmen des Gebäudes, das jetzt das Basislager ist  Um die Orang-Utans genau nachverfolgen zu können, wird in der Nähe des Ortes, an dem die Orang-Utans freigelassen werden, ein sogenanntes Fliegenlager errichtet: ein provisorisches Lager mit einigen notwendigen Einrichtungen, damit die Betreuer und Forscher, die die Tiere beobachten, nicht jeden Tag ins Basislager zurückkehren müssen. Das Fliegencamp besteht aus einem Zelt, einem Kocher und Schlafmatten. Unterkünfte Um die Orang-Utans an ihre neue Lebensumwelt zu gewöhnen, bevor sie tatsächlich freigelassen werden, werden im Basislager im Entlassungsgebiet eine Reihe von gewöhnlichen Gehegen eingerichtet. In diesen Unterkünften können sich Orang-Utans von der langen Reise erholen und sich mit den Geräuschen und Gerüchen ihrer neuen Heimat vertraut machen. Die Unterkünfte können auch genutzt werden, um Orang-Utans zurBeobachtung zu halten, wenn sie krank oder verletzt sind. Die Eingewöhnungs-Unterkünfte bestehen aus verschiedenen Komponenten, die in Sintang miteinander verschweißt werden. Mittlerweile sind alle Teile mit dem Boot in den Freilassungsbereich gebracht worden und die Unterkünfte stehen kurz vor der Fertigstellung. Im SOC werden die verschiedenen Komponenten der Eingewöhnungsräume hergestellt. Beobachtungsapparatur, Kommunikationsmittel und das Fliegencamp Nach ihrer Freilassung werden die Orang-Utans genau beobachtet, um zu sehen, ob sie in dem ihnen unbekannten Wald gut zurechtkommen. Dazu benötigen die Beobachtungsteams einen Laptop, ein Fernglas, GPS-Instrumente, einen Kompass, eine Kamera und einen Audiorecorder. Diese Werkzeuge werden demnächst gekauft. Eine gute Kommunikation in der abgelegenen Gegend ist für die Sicherheit der Orang- Utans und der Menschen, die dort arbeiten, unerlässlich. Die Kommunikation zwischen dem Beobachtungsteam, dem Basislager, der Parkverwaltung in Putussibau und (wenn möglich) Sintang erfordert eine Ausrüstung mit großer Reichweite. Das SOC sucht derzeit noch nach
Geräten, die diese Anforderung erfüllen. Information und Unterstützung der lokalen Gemeinschaften Obwohl das Freilassungsgebiet tief im Dschungel liegt und nicht frei zugänglich ist, wird der umgebende Wald manchmal von Menschen aus den umliegenden Dörfern besucht, die teilweise vom Wald abhängig sind, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie kommen hierher, um Wildschweine zu jagen oder Rattan (für Körbe), Heilpflanzen und das seltene Agarholz, das in Parfüms verwendet wird, zu sammeln. Zusammen mit der Parkverwaltung und Sensibilisierungsveranstaltungen für die umliegenden Dörfer organisiert.

Während dieser Treffen erklärt das SOC, was es tut, über die Bedeutung der Orang-Utans im Regenwald und über das Freisetzungsprogramm, das flussaufwärts des Mendalam-Flusses durchgeführt wird, warum es so wichtig ist, dass Orang-Utans freigelassen werden und wie mögliche Konflikte zwischen Bewohnern und Orang-Utans vermieden werden können.
Das SOC-Team hält eine Informationsveranstaltung in einem der umliegenden Dörfer ab. Die einheimische Bevölkerung konnte sich schon immer auf den Regenwald verlassen; sie gewinnt Rohstoffe wie Rattan für die Herstellung von Körben, jagt Wildschweine für Fleisch und stellt Arzneimittel aus Pflanzen her, die dort wachsen. Für sich selbst oder um damit Geld zu verdienen. Um die Aktivitäten in der Nähe des Nationalparks zu reduzieren und um zu verhindern, dass illegale Jäger ihm zu nahekommen, werden die Menschen in den umliegenden Gebieten über die Schaffung einer nachhaltigen Einkommensquelle informiert und unterstützt, ohne die Natur zu schädigen. Das SOC hilft der lokalen Bevölkerung, nachhaltige Einkommensquellen zu entwickeln, die für das gefährdete Waldgebiet nicht schädlich sind. Eines der Projekte, welches das SOC in diesem Zusammenhang verfolgt, ist das Palmzuckerprogramm. Die Zuckerpalme ist eine Palme, aus der Zuckersaft gewonnen
werden kann. Dieser Saft kann zu Zucker reduziert werden, aber man kann zum Beispiel auch Ethanol herstellen. Die Zuckerpalme wächst nur im Mischwald und ist somit eine nachhaltige Alternative zur Ölpalme, die nur in Monokultur angebaut wird.
In den letzten Monaten hat das SOC den Dörfern in Zusammenarbeit mit Masarang 1500 Zuckerpalmensamen zur Verfügung gestellt. Die Bewohner werden im Rahmen des Programms im Anbau der Palmen, der Saftgewinnung und der Zuckerproduktion geschult.Das SOC koordiniert das Programm, trainiert aber gleichzeitig das Parkmanagement in seiner Umsetzung. Neue Mitarbeiter Das SOC hat 6 neue Mitarbeiter eingestellt, die in das Team der Vorgesetzten aufgenommen wurden. Vor kurzem haben sie ihre Ausbildung in Tembak abgeschlossen. Diese sechs Mitarbeiter kommen aus verschiedenen kleinen Dörfern in der Nähe des Freisetzungswaldes. Einige dieser Aufseher haben bereits einige notwendige Vorbereitungen im Basislager getroffen. Spezielle Ausrüstung Das Freilassungsprogramm erfordert spezielle Geräte wie GPS-Geräte, einen Kompass, Walkie-Talkies und Telemetriegeräte, die später in der Lage sein werden, die freigelassenen Orang-Utans aufzuspüren.
Das Team von Supervisoren übt die telemetrische Ausrüstung aus, mit der die freigelassenen Orang-Utans zurückverfolgt werden können Die gechipten Orang-Utans können innerhalb eines bestimmten Radius mit einem Empfänger und einer Antenne verfolgt werden. Dies ist notwendig, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Orang-Utans im Auge zu behalten. Auf diese Weise kann das Team den Orang-Utans weiterhin folgen, um sie beobachten und Daten über ihr Verhalten zu
sammeln. Aber auch für den Bau eines mobilen Camps im abgelegenen Wald wird eine Ausrüstung benötigt, wie z.B. Kochgeschirr, Zelt, Matratzen, etc.... So müssen die Betreuer
nicht jeden Tag zum Basislager zurückkehren.


 


Update August 2016

Gute Nachrichten !
Jojo, Juvi und Joy werden Anfang 2017 tief in Nationalpark Betung Kerihun freigegeben werden. Kürzlich zeigten die drei Orang-Utans in Tembak Lestari sie unabhängig überleben können.
Ihr Zukunft - Lebensraum ist ein geschützer Wald von 930 km², der  vollständig von Flüssen umgeben ist. Hier werden sie in der Lage sein in völliger Freiheit zu leben. In weiterer Folge  wird das Sintang Orangutan - Center  sechs weitere Orang-Utans in die Freiheit entlassen.

Good news !
Jojo, Juvi and Joy will be released deep into the National Park Betung Kerihun early 2017th. Recently the three orangutans showed in Tembak Lestari tjat they can survive independently. Their future is living  a 930 km² protected-forest, which is completely surrounded by rivers. Here they will be able to live in freedom. Subsequently the Sintang Orangutan Center dismissed six other orangutans into the wild.

 


Update Ende Oktober  2014

Die ersten Orang-Utans sind bereits nach Tembak Lestari  stationiert bzw. ausgewildert worden.  

Jojo, Momo, Mamat, Beno und Joy

Die Kleinen ( Bablu-Bembi-Gagas-Iga-Jamilah- Juvi-Matuari-Penai-Ribang-Tanjung-Terra) durchlaufen weiterhin das Programm was sie benötigen, um im Wald überleben zu können.

 

 
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 2