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11/2017 Nachhaltiges Palmöl – Leider Fehlanzeige

Palmöl ist heute nicht nur sprichwörtlich in aller Munde: In immer mehr verarbeiteten Lebensmitteln, aber auch in Kosmetika, steckt das billige Öl.

Bio-Palmöl ist nicht unbedingt besser

Der größte Unterschied zwischen konventionellem und Bio-Palmöl besteht darin, dass für Bio-Palmöl keine synthetischen Dünger und Pestizide eingesetzt werden dürfen, die das Wasser und die Böden belasten. Gedüngt wird auf Bio-Plantagen mit Kompost und natürlichen Mineralien. Der Boden ist permanent bewachsen – so wird er vor Erosion geschützt und seine Fruchtbarkeit erhalten (Gründüngung). Unkraut wird manuell entfernt, Schädlinge werden mit natürlichen Mitteln bekämpft, etwa durch den Einsatz von Nützlingen.

Allerdings entstehen auch bei der Raffination von Bio-Palmöl die wahrscheinlich krebserregenden Glycidyl-Festsäureester/Glycidol und das möglicherweise krebserregende 3-Monochlorpropandiol.

Allerdings werden mit Bio-Palmöl nicht nur Umwelt, sondern auch die Arbeiter vor gefährlichen Chemikalien geschützt. Palmöl, das in Europa als „Bio“ verkauft wird, muss die Anforderungen der EU-Bio-Verordnung erfüllen. Derzeit hat es allerdings lediglich einen Marktanteil von weniger als einem Prozent. Das meiste Bio-Palmöl wird für Lebensmittel verwendet, ein kleiner Teil auch in Naturkosmetik und natürlichen Reinigungsmitteln.

Bio-Palmöl kommt, anders als das herkömmliche Palmöl, nicht aus dem Hauptbaugebieten Indonesien und Malaysia, sondern aus Südamerika und Westafrika.

FAIRTRADE-Palmöl

Das steigende Bewusstsein der Konsumenten hat eine weitere nachhaltigere Alternative für Palmöl entstehen lassen, die allen voran für fair gehandelte Produkte verwendet wird. Das Danieama Sustainable Palm Oil Project wurde von Dr. Bronner, einem erfolgreichen Hersteller von Naturseifen und natürliche Körperpflegeprodukte aus den USA, in Ghana initiiert.

Zwar wird das Projekt extern geprüft, FAIRTRADE-Palmöl gibt es aber noch nicht. Das Projekt liefert somit organisch-biologisches Palmöl unter den Bedingungen des Fairen Handels. Angebaut werden die Ölpalmen von organisierten Kleinproduzenten. Die Verarbeitung zu Öl erfolgt in einer Presse vor Ort.

Das Palmöl dieses Kleinbauernprojekts, namens Serendipalm, wird in Österreich vom Unternehmen EZA Fairer Handel zur Herstellung von Schokoaufstrichen und –riegeln sowie in diversen EZA-Kekssorten verwendet.

Quelle: www.nachrichten.at/

 

 

 

 
04.10.2017 Umweltausschuss einstimmig für österreichische Strategie zur Palmölreduktion


Utl.: Umweltminister Rupprechter: Österreich ist bei Erreichung der
Klimaschutzziele auf gutem Weg =

Wien (PK) - Die österreichischen Maßnahmen zum Klimaschutz thematisierte der Umweltausschuss des Nationalrats in seiner letzten Sitzung in dieser Gesetzgebungsperiode. Diskussionsgrundlage waren Anträge der Grünen und der NEOS zu diesem Thema. Umweltminister Andrä Rupprechter hielt der Kritik an der bisher nicht vorgelegten Energie-und Klimastrategie der Bundesregierung entgegen, dass Österreich bei der Umsetzung der Klimaziele auf gutem Weg sei. Auch die Arbeit an der Strategie habe gute Fortschritte gemacht.

Die Grüne erheben noch weitere Forderungen, die von Schutz des Trinkwassers über die Umsetzung der Aarhus-Konvention bis zur Abkehr von der Wegwerfgesellschaft reichen. Auch ein FPÖ-Antrag befasst sich mit dem Schutz des Wassers. Die FPÖ verlangt außerdem weiterhin den Ausstieg aus der Kohleverstromung und aus dem Euratom-Vertrag. Der Großteil der Anträge war von der Ausschussmehrheit schon zumindest einmal vertagt worden. Auch diesmal wurden fast alle Anträge vertagt. Einhelligkeit herrschte aber einmal mehr beim Thema Palmöl. Ausgehend vom Antrag der Grünen dazu fassten die fünf Fraktionen eine gemeinsame Entschließung, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, eine nationale Strategie zur Reduktion des Einsatzes von Palmöl zu entwickeln. Der Antrag der Grünen zu diesem Thema gilt damit als miterledigt.

Grüne fordern konsequente Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens

Der Forderung nach Umsetzung des Klimaschutzabkommens von Paris will die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner, mit zwei Anträgen Nachdruck verleihen. Das Ziel des Abkommens, die Treibhausgase bis 2050 um 95% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, soll durch eine lineare Reduktionskurve erreicht werden. Das Bundesklimaschutzgesetz (KSG) sollte laut Brunner dementsprechend im Fünf-Jahres-Takt erweitert und an die aktuellen Ziele für 2020 angepasst werden (2217/A). Als Sofortmaßnahmen zur Umsetzung des Klimaabkommens verlangt Brunner außerdem einen verursachergerechten Sanktionsmechanismus zwischen den Ressorts und den Bundesländern, eine ökologische Steuerreform, den Ausbau der Fernwärme mit erneuerbaren Energien sowie eine Novellierung des Ökostromgesetzes (1499/A(E)).

Ausschussvorsitzende Christiane Brunner (G) erklärte, die Forderungen der Grünen seien nach wie vor aufrecht, der Umweltminister sei leider säumig geblieben. Eine tatsächliche Reduzierung der Treibhausgase sei in Österreich jedenfalls bisher nicht gelungen. Die nächste Legislaturperiode ist aus ihrer Sicht für die Umsetzung der Klimaschutzziele entscheidend. Wenn dies nicht gelinge, drohe auch dem Standort Österreich ernsthafter Schaden, warnte Brunner. Sie erhielt Unterstützung von Abgeordnetem Wolfgang Pirklhuber (G), der sagte, die Erreichung der Klimaziele sei nichts weniger als eine Überlebensfrage für die Menschheit. NEOS-Abgeordneter Michael Bernhard sah ebenfalls Versäumnisse des Umweltministers bei seiner Verpflichtung, auf die anderen Ressorts entsprechenden Druck zur Realisierung des angekündigten Klima- und Energiepakets auszuüben. Auch die SPÖ-Abgeordneten Klaus Uwe Feichtinger und Harry Buchmayr bedauerten es, dass in dieser Legislaturperiode die für die Umsetzung der Klimaabkommen notwendige Klima- und Energiestrategie nicht vorgelegt wurde. In Ermangelung dieser Strategie bleibe dem Ausschuss nur die Vertagung der Anträge, befand Buchmayr.

Umweltminister Andrä Rupprechter vertrat die Auffassung, dass Österreich bei der Umsetzung der Klimaschutzziele auf gutem Weg sei. Es stimme zwar, dass der Ausstoß von Treibhausgasen seit Beginn der 1990er Jahre nur geringfügig gesenkt werden konnte. Man dürfe dabei aber nicht vergessen, dass im gleichen Zeitraum das österreichische BIP um 61% gestiegen ist. Zwischen 2005 und 2015 seien die Emissionen sogar um 15% gesunken, was nicht zuletzt den Maßnahmen für thermische Sanierungen zuzuschreiben sei. Österreich habe von 2013 bis 2015 seine Obergrenzen ohne Zukauf von Zertifikaten einhalten können. Die Arbeit an der Energie- und Klimastrategie sei gut vorangegangen. Er zweifle nicht daran, dass die nächste Bundesregierung Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele festlegen werde, sobald auf europäischer Ebene Rahmenziele vereinbart worden sind.

NEOS: Österreich soll Umwelttechnologien fördern und Umweltschutz-Musterland bleiben

Die NEOS sehen die Wirtschaft als die maßgebliche Kraft im Klimaschutz. Die Politik habe daher Österreichs Umweltwirtschaft im internationalen Wettbewerb mit einem Maßnahmenpaket zu unterstützen, fordert NEOS-Abgeordneter Michael Bernhard (1643/A(E)). Österreich sei zwar "Umweltmusterland oder Vorzeigeland" dank seiner guten Lebensqualität, des nachhaltigen Tourismus und der ressourceneffizienten Industrie. Um diesen Status aufrecht zu erhalten und den einhergehenden Verpflichtungen nachzukommen, brauche es die Umsetzung und Einhaltung der bestehenden EU- und internationalen Verträge, wie etwa der COP21-Beschlüsse von Paris. Er fordert zudem bis 2018 die Vorlage von Ausstiegsszenarien aus fossilen Energieträgern bis zum Jahr 2050 (2198/A(E)).

FPÖ: Kein Strom mehr aus Kohle

Nochmals auf der Tagesordnung stand ein Antrag von FPÖ-Abgeordnetem Norbert Hofer nach einem Ausstieg aus der Kohleverstromung (566/A(E)). Umweltminister Andrä Rupprechter unterstrich, dass die Gewinnung von Strom aus Kohle in Österreich in wenigen Jahren auslaufen werde. Damit sei Österreich anderen Ländern, wie etwa Deutschland, wo man noch bis 2045 an der Kohle festhalten wolle, weit voraus. - Wie die zuvor diskutierten Anträge zum Thema Klimaschutz wurde auch dieser mehrheitlich vertagt.

Parteienkonsens über Strategie zur Reduktion von Palmöl

In Sachen Palmöl ziehen nun alle Fraktionen an einem Strang. Ausgehend von einer Initiative der Grünen (2296/A(E)), die nunmehr als miterledigt gilt, einigten sich SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS auf einen gemeinsamen Entschließungsantrag, der die Bundesregierung zur Erarbeitung einer Palmölreduktionsstrategie aufruft. So sollen im Rahmen der öffentlichen Beschaffung Alternativen zu palmölhaltigen Stoffen geprüft werden, bei Futtermitteln ist Palmölfreiheit anzustreben. Weitere Forderungen sind die Streichung der steuerlichen Begünstigung für Treibstoffe aus Palmöl sowie eine möglichst umfassende Reduzierung von Palmöl in allen Gütern des täglichen Gebrauchs.

Klaus Uwe Feichtinger (S) und Johann Höfinger (V) zeigten sich erfreut über die fraktionsübergreifende Einigkeit, wobei der ÖVP-Umweltsprecher nun vor allem auch an die KonsumentInnen appellierte, sich für palmölfreie Produkte zu entscheiden. Grünen-Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber sprach von einem positiven Signal für Österreichs Landwirtschaft und würdigte überdies auch den fraktionslosen Abgeordneten Leopold Steinbichler, der mit zahlreichen Anträgen und Debattenbeiträgen das Thema Palmöl ins Parlament gebracht hatte.

Opposition verlangt Sicherheit für heimischen Wasserversorgung

Der Klimawandel ruft die Grünen beim Thema Wasserversorgung auf den Plan: Christiane Brunner warnt vor drohenden Engpässen als Folge von Hitze- und Dürreperioden und sieht zugleich Nutzungskonflikte zwischen Trinkwasser und landwirtschaftlicher Bewässerung auf Österreich zukommen. In einem Entschließungsantrag (2290/A(E)) mahnt die grüne Umweltsprecherin eine vorausschauende Wasserstrategie ein, wobei es ihr vor allem um eine umfassende Bedarfserhebung auf Basis konkreter Daten geht. Zudem appellieren die Grünen an die Bundesregierung, mehr Mittel für die ökologische Sanierung von Gewässern bereitzustellen (1337/A(E)).

Die Sorge um die heimische Wasserversorgung bewegt auch die Freiheitlichen, deren Umweltsprecher Walter Rauch wiederum dem Zugriff von Spekulanten und Konzernen auf das österreichische Wasser einen Riegel vorschieben möchte. Die Wasserrechte sollten genauso wie die öffentliche Daseinsvorsorge in der Verfassung abgesichert werden, heißt es im zentralen Ansatz seiner Initiative (1713/A(E)).

Die drei Anträge wurden mehrheitlich vertagt, zumal die Regierungsparteien noch die Auswirkungen bereits laufender Projekte zum Thema Wasser abwarten wollen.

Grüne pochen auf gänzliche Umsetzung der Aarhus-Konvention

In einem eigenen Gesetzesantrag (2223/A) drängen die Grünen darauf, ergänzende Rechte von Umweltorganisationen und Privatpersonen bei Umweltverfahren in der österreichischen Rechtsordnung zu verankern. Ziel ist dabei die vollständige Umsetzung der Aarhus-Konvention, die in Umweltangelegenheiten den Zugang zu Informationen, die Beteiligung der Öffentlichkeit an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten regelt.

Auch hier entschied der Ausschuss mehrheitlich auf Vertagung. Es stehe noch ein entsprechendes Vorabentscheidungsverfahren aus, argumentierte Maria Theresia Fekter (V).

Grüne wollen Langlebigkeit von Produkten fördern

"Stopp dem Wegwerfwahn" lautet die Devise, unter der die Grünen Maßnahmen zur Förderung der Langlebigkeit von Produkten urgieren (1551/A(E)). Christiane Brunner und Barbara Neuroth geben dabei zu bedenken, dass Geräte heute kaum noch repariert werden können, und kritisieren insbesondere den vorsätzlichen Einbau von Schwachstellen zur Verkürzung der Lebensdauer.

Martina Diesner-Weis (V) erinnerte an das Kreislaufwirtschaftspaket aus dem Jahr 2015, das sich bereits diesem Thema widmet, worauf der Antrag mehrheitlich vertagt wurde.

Neuerlicher FPÖ-Anlauf für Ausstieg aus Euratom-Vertrag

Die FPÖ deponierte einmal mehr ihre Forderung nach einem Ausstieg aus dem Euratom-Vertrag (521/A(E)), wobei Walter Rauch argumentierte, die entsprechenden Mittel seien besser für die Förderung der Nutzung von erneuerbarer Energie einzusetzen. Es sei auch nicht nachvollziehbar, dass Atomkraftwerke aus öffentlichen Geldern gefördert werden, wo doch die Mehrzahl der EU-Staaten AKW-frei sei.

Seit der letzten Vertagung dieses Antrags im Jahr 2015 habe es nicht Neues gegeben, hielt ÖVP-Mandatar Johann Rädler fest und gab damit den Grund für die abermalige Vertagung. (Schluss) sox/hof

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Offener Brief!

Sehr geehrte Geschäftsführung!
Mit großer Verwunderung (um nicht zu sagen Fassungslosigkeit) haben wir auf doch einigen ihrer Produkte den Satz gelesen:
„… aus Orang-Utan-freundlichem Anbau…“
Uns ist bewusst, dass wir nicht die ersten sind, denen diese Worte auffallen und auch nicht die ersten sind, bei denen diese Worte ein Gefühl des Ärgers auslösen, denn:
WAS versteht mymuesli unter einem Orang-Utan-freundlichem Anbau????
Wir, der Verein International Community Fansfornature, setzen uns seit Jahren sehr aktiv für die bedrohte Spezies der Orang-Utans ein, speziell in Indonesien. Ein Grund, warum es so weit gekommen ist, ist der absolut unkontrollierte und Natur verachtende Anbau von Palmölplantagen und deren Nutzung auf Kosten des Regenwaldes bzw. der eigentlich dort vorherrschenden Flora und Fauna. Von Ungerechtigkeiten gegenüber der indigenen Bevölkerung wollen wir erst gar nicht sprechen.
Und wir sind auch keine Fantasten oder Träumer um zu verschweigen oder zu ignorieren, welche Vorteile Palmöl als zu verarbeitender Inhaltsstoff den Firmen bringt.
Aber wir sind auch keine unmündigen, nicht interessierten Konsumenten, denen man mit schönen Worten alles verkaufen kann.
Auf Grund unserer Erfahrung, unseres Knowhows, unserer Reisen nach Asien, unserer Kontakte vor Ort, unserer langjährigen Projekte, die wir unterstützen und finanzieren, usw., müssen wir Ihnen ganz entschieden widersprechen! Es gibt bis zum heutigen Tag KEIN Orang-Utan-freundliches Palmöl bzw. keinen nachhaltigen und fairen (für Mensch und Natur) Anbau in den klassischen Anbaugebieten!
Alle derzeit existierenden Zertifikate für Palmöl (RSPO, etc.) sind nicht ausreichend und ein Grund um eine solche Feststellung, die Sie als verkaufsfördernde Maßnahme gebrauchen, zu belegen und zu rechtfertigen.
Und was unserer Meinung nach erschwerend und fast schon skandalös hinzukommt ist, dass auf den ersten Blick für einen „normalen“ Konsumenten es wie „gutes“ Zertifikat wirkt um den Kunden zu suggerieren, dass alles heile Welt ist und mymuesli die Natur achtet und entsprechend seine Produkte herstellt.
Es tut uns leid, aber diese Kennzeichnung ist einfach eine Frechheit.
Wir laden Sie gerne ein mit uns, dem Verein I.C. Fansfornature, mal eine Reise an die Orte zu machen, wo ihr „Orang-Utan-freundliches“ Palmöl angebaut und geerntet wird. Wir waren erst jetzt wieder im April dieses Jahres vor Ort zur Inspektion unserer Projekte und unsere Augen haben etwas ganz anderes gesehen, unsere Ohren etwas ganz anderes gehört, als das, was sie mit diesem Satz ausdrücken wollen. Wir können ihnen gerne optische Eindrücke dieser bestehenden und weiter fortschreitenden Katastrophe der Regenwald Vernichtung zu Gunsten von Palmölplantagen zur Verfügung stellen.
Wir sind sehr gespannt Ihre Antwort und ihre Erklärung zu „Orang-Utan-freundlichem“ Palmöl in absehbarer Zeit zu lesen. Denn wie wir finden, haben wir als Konsument das Recht solche Fragen zu stellen und gegeben falls auch Behauptungen in Zweifel zu stellen. Und wenn sie es wünschen kann ich ihnen gerne ein paar furchtbare Fotos von Orang- Utan zukommen lassen, die aus Palmölplantagen gerettet wurden.
Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Bemühungen und ihre baldige Reaktion
Mit freundlichen Grüßen
International Community Fansfornature
Marika Krenosz 1. Vorsitzende

 

 

 
Klimakonferenz: „1,5 Grad muss das Ziel sein“


Quelle: https://www.care.at/news/presseaussendungen

Wien/Marrakesch – Im Vorfeld der am Montag in Marrakesch beginnenden 22. UN-Klimakonferenz drängt die Hilfsorganisation CARE auf ein deutliches Bekenntnis zu minimal steigender Erderwärmung und ausreichende Finanzierungszusagen.

„Die sehr schnelle Ratifizierung des Pariser Abkommens von 2015 war ein wichtiges Zeichen von Seiten der Staatengemeinschaft, dass Multilateralismus funktioniert und Verpflichtungen ernst genommen werden“, sagt Sven Harmeling, klimapolitischer Koordinator bei CARE und als Delegationsleiter in Marokko vor Ort. „Nun muss es darum gehen, das Papier zügig und konkret umzusetzen.“

Der Pariser Text spricht von einer maximalen Erwärmung von „deutlich unter 2 Grad Celsius“. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen aber, dass die Schwelle bei maximal 1,5 Grad liegen sollte. „In Marokko muss Farbe bekannt werden. Jede Erhöhung der Dezimalzahl hinter dem Komma ist zu viel“, so Harmeling.

Die vergangenen zwölf Monate waren global gesehen die heißesten aufeinanderfolgenden Monate, die je gemessen wurden. Das Wetterphänomen El Niño zeigte sich stärker und länger als in früheren Jahren. Es führte in vielen Ländern zu akuter Nahrungsknappheit. „Arme Regionen benötigen das Wissen und die Ressourcen, um sich auf Dürren und andere Wetterextreme vorzubereiten. Diese Anpassungsstrategien sind Teil des Vertragswerkes von Paris, brauchen aber entsprechende finanzielle Zusagen“, sagt Harmeling.

Industrieländer, die für einen Großteil der Emissionen verantwortlich sind, haben jüngst angekündigt, die Finanzierung für Anpassungsstrategien in ärmeren Ländern bis 2020 von 10 Milliarden auf 20 Milliarden US-Dollar aufzustocken. „Die Richtung stimmt, aber dieser Betrag entspricht nicht dem geschätzten Bedarf und sollte sich auf mindestens 35 Milliarden US-Dollar belaufen. Zudem unterstützen dieselben Länder weiterhin die Nutzung fossiler Energieträger, die den Klimawandel dramatisch beschleunigen.“

Einen weiterer wichtiger Verhandlungspunkt ist der Warschau-Mechanismus, der ärmere Länder bei dem Umgang mit Verlusten und Schäden durch den Klimawandel unterstützen soll. Die österreichische Bundesregierung ist aufgerufen, eng mit den betroffenen Entwicklungsländern zusammenzuarbeiten und sich für zusätzliche Finanzinstrumente, die die Verursacher des Klimawandels in die Pflicht nehmen, einzusetzen.

 
Leonardo DiCaprios Kampf gegen den Klimawandel

Quelle Kleine Zeitung

Wie schlimm steht es wirklich um den blauen Planeten? Und wie können Naturkatastrophen verhindert werden? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert eine neue Doku mit Leonardo DiCaprio am Mittwoch in ORF eins.

 
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