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Neuzugänge 2016

 

SELLY

Geboren wurde SELLY  im Jahr 2013 und zwar in Belimbing (Melawi Bezirk, West-Kalimantan).
Am 16.01.2015 wurde sie in einem Dorf in der Nähe der Waldschule in Tembak  gefunden und gerettet. Sie wurde dort von einem Ladenbesitzer sehr schlecht gehalten und u.a. außerhalb des Ladens an einen Pfosten gekettet.

SELLY wurde zunächst in die Waldschule gebracht.Etwas später wurde sie allerdings in das Rettungszentrum in Sintang  gebracht, weil es dort mehr Babys in ihrem Alter zu spielen gab. Am 5.September 2015, kehrte sie wieder in die Waldschule zurück, zusammen mit 8 anderen Orang-Utans aus dem Rettungszentrum Sintang. Den größten Teil des Jahres verbringt SELLY zusammen mit MAYA in einem Gehege, in dem auch andere Orang-Utans in einem ähnlichen Alter sind.

Nach dem Umzug von sechs der älteren Babys nach Tembak, sind die Bewohner des Baby Geheges, u.a.eben mit SELLY und MAYA, nun vom Alter der Orang-Utans her relativ gleich. Die Gruppe besteht derzeit aus DORA, SELLY, MAYA und den beiden jüngsten MONA und AMING.
Als SELLY aufgenommen wurde in das Programm, war sie den Menschen sehr verbunden und klammerte sich an die Menschen, wann immer sie die Gelegenheit hatte.

Mittlerweile hat sich das sehr gebessert und sie ist viel unabhängiger von Menschen geworden. Sie hat nun auch mehr Vertrauen in die anderen Tiere und spielen mit ihren Kameraden ist für sie nun ganz normal.
In Tembak übernahm JOY die Rolle als Mutter für SELLY. Sie nahm z.B. die Hand von SELLY und half ihr sich von Baum zu Baum zu bewegen.
SELLY verbringt jetzt die meiste Zeit mit DORA, MAYA und manchmal auch ein wenig mit AMING.
In der Nacht geht sie gerne mit MAYA  in ein Fass zum Schlafen und gelegentlich schließt sich AMING ihnen  an.

 


Born:           2013
Origin:         Belimbing (Melawi district, West Kalimantan)
Rescued:      16-1-2015

Note:
Selly was found in a village close to the forest school in Tembak. Therefore, she was initially brought to the forest school. Later, she was brought to the rescue center in Sintang, because there were more babies of her own age to play with. 5 September 2015, she returned to the forest school again, together with 8 other orangutans from the rescue center.

Update March 2016
For the bigger part of the year Selly and Maya spent most of their time with each other in their enclosure as they are of a similar age. After the relocation of six of the older babies to Tembak, the baby enclosure were of a younger demographic where Selly and Maya easily fit in. The group now consists of Dora, Selly, Maya and the two youngest Mona and Aming.
When we first got Selly she was very attached to humans and would cling on whenever she had the opportunity. She is now a lot less dependent on people, have more confidence and prefers to play with her peers.
In Tembak Joy took on the role as a mother for Selly and would even take her hand to help her move from one tree to another.
Selly now spends most of her time with Dora, Maya and sometimes little Aming. At night time she  likes to sleep in the barrel with Maya and occasionally Aming joins in.



 

 

MAYA


Sie wurde ebenfalls 2013 geboren, in Betangai, Nanga Sokan (Melawi Bezirk, West-Kalimantan).

Nach ihrer Rettung am 26.02.2015 und ihrer Aufnahme im Rettungszentrum Sintang, kam sie zuerst in die Quarantäne Station.Als MAYA und SELLY am Anfang im Rettungszentrum zusammen trafen, nahm MAYA eigentlich fast keine Notiz von SELLY.MAYA reagierte sogar mit Schreien auf die Animationsversuche von SELLY, sie zum Spielen zu bewegen. Das hat sich aber sehr geändert und wenn MAYA jetzt schreit, dann will sie damit nur feststellen, wie weit ihre Freundin SELLY von ihr weg ist.
Am Beginn ihres Unterrichts in der Waldschule klammerte MAYA sich fast nur  an ihren menschlichen Lehrer. Nach und nach begann sie sich aber doch in Richtung des Waldes zu bewegen. Durch viel Motivation, auch von Seiten von SELLY, die  eindeutig die Bessere im Klettern ist, beginnt MAYA nun auch höher zu klettern, höher als am Anfang des Unterrichts.
Wenn es um die Mahlzeiten geht, dann verfolgt MAYA eine ganz eigene Praxis. Im Gegensatz zu den anderen Babys, die ihre Nahrung an Ort und Stelle verzehren, sammelt MAYA ihr Essen ein und entfernt sich von der Gruppe, weil sie in Ruhe und ungestört essen will.

Das dürfte sicher sehr viel mit Angst zu tun haben, dass ihr die anderen das Essen stehlen könnten. Aber es ist auch ein gutes Zeichen, denn damit beweist MAYA, dass sie die Fähigkeithat eigene Lösungen für ihre Probleme zu entwickeln und das ist sehr wichtig.


Born:        2013
Origin:        Betangai, Nanga Sokan (Melawi district, West Kalimantan)
Rescued:    26-2-2015


Update March 2016
When Maya and Selly were first placed together because of their similar age group, Maya didn’t really take note of Selly. Selly would tug on Maya as a gesture to come play, which would often leave Maya screaming loudly as if being bullied. Things have changed since, as Maya’s screaming is now as a result of her best friend Selly wondering too far off.
At first when Maya started at the forest school, she would cling to her keeper and eventually start moving very carefully towards a branch. These days she is a lot more independent when climbing. Because Selly is still the better climber of the two, she often motivates Maya to climb higher.
When it comes to meal time, Maya follows a very specific routine. Unlike the other babies who devour their food on the spot, Maya will collect some fruit and move away from the rest to eat it without being disturbed. This is probably in fear of the others taking her food, but it is great to see that she devised a solution by herself which shows her problem solving skills is evolving.



 

Jamilah

 

 

Weiblich-Geboren 1996

Jamilah ist erwachsener Orang-Utan. Sie war lange Zeit in einem Ölpalmen Lager. Jamilah war eine so lange Zeit im Lager, dass sie drei Manager kommen und gehen sah. Sie bekam im Lager Bier zu trinken und Zigaretten zu rauchen und völlig falsche Lebensmittel zu essen. Sie wurde im Lager gequält. Als sie einmal zurück spuckte, schlug sie der Manager heftig auf ihr linkes Auge.



 

 

Mamat

männlich-Geboren 2003

Mamat lebte jahrelang auf einer Hühnerfarm in einem viel zu kleinen Hühnerstall bei Singkawan, West-Kalimantan. Er wurde von den Menschen der BKSDA zum Sintang Orang-Utan-Center gebracht. Weil er in stark unterernährt war, konnte er nur liegen. Durch den Mangel an Raum, um sich in seinem Hühnerstall zu bewegen, hatte er kaum Kraft in den Armen und Beinen. Er konnte sich nur durch Rollen fortbewegen.

UPDATE  2016

Bei MAMAT reicht es leider derzeit nur für kurze Kletterabenteuer.
Während die anderen Orang-Utans in der Waldschule große Fortschritte machen, verbringt Mamat doch noch sehr viel Zeit am Boden anstatt zu klettern.
Für eine Weile sah es so als wenn INUL große  Motivation auf ihn ausüben würde und er ihr in die Bäume folgen würde.

Doch leider wurde das von King MOMO  durch sein Erscheinen unterbunden, was zur Folge hatte, dass die Aufmerksamkeit von INUL  sich King MOMO zu wandte und daher als daraus resultierende Konsequenz MAMAT seine Kletterabenteuer einstellte und wieder alles wie gehabt war.
Er blieb am Boden.



 

 

Matuari

männlich-Geboren 2004

Zur Vorgeschichte von Matuari ist nicht viel bekannt. Er hat wahrscheinlich aus erster Hand gesehen, wie seine Mutter getötet wurde. Dies passiert recht oft den Orang-Utan Waisen und führt häufig zu einem Trauma. Allerdings entwickelt sich Matuari gut, obwohl er ziemlich heftig ist.



 

 

 

Momo

männlich-Geboren 2008

Zur Vorgeschichte von Momo ist auch nicht nicht viel bekannt. Er wurde als gesundes Kind ins Sintang Orang-Utan-Center gebracht. Wahrscheinlich hat er erlebt, wie seine Mutter getötet wurde. Dies ist für die Orang-Utans oft eine sehr traumatische Erfahrung.
Inzwischen ist Momo einer der ersten Orang-Utans im Trainingswald Tembak Lestari. Obwohl er sich als ein sehr harter Kerl im Sintang Orang-Utan Center zeigte, ist er im Trainingswald zunächst weniger zuversichtlich.



 

 

Penai

weiblich-Geboren 2008

Penai lebte seit ihrer Kindheit in einem viel zu kleinen Dachboden im Penai, einem Dorf tief im Inneren. Penai war zu klein und zu dünn für ihr Alter. Das bekommt sie jetzt langsam durch gute Ernährung in Sintang Orang-Utan-Center in den Griff. Die SOC hat auf Antrag der örtlichen Naturschutzbehörde sie selbst den Menschen, wo sie als Haustiere gehalten wurde, weggenommen.Penai ist sehr neugierig, aber auch sehr vorsichtig. Zum Beispiel ist sie sehr vorsichtig im Umgang mit den Bezugspersonen. sie spielt gerne mit Decken und vor allem mag sie es, hart zu arbeiten, um zu gewinnen.



 

 

Jojo


weiblich-Geboren 2008

Sie hat länger als ein Jahr in einem Holzstall im Dorf Tembak gelebt, ca. drei Stunden von Sintang entfernt. Der Besitzer hatte sie von jemandem außerhalb des Dorfes gekauft und hielt sie als Haustier. Sie haben ihr oft erlaubt, nach draußen zu gehen, dann setzte sie sich auf die Terrasse des Hauses oder ritt auf dem Motorrad. Alles in allem war sie gut gepflegt. Jojo wurde von Willie Smits nach Sintang gebracht. Sie fühlte sich hier wie zu Hause und hat sich sehr schnell an die Bezugspersonen gewöhnt. Sie liebt süße Langsat-Früchte und auch Termiten findet sie köstlich.



 

 

Juvi

weiblich-Geboren 2008

Juvi wurde als Haustier von einem Priester im Inneren gehalten. Der Priester wurde versetzt und wusste nicht, was er mit Juvi tun sollte. Juvi ist dann zum Bischof nach Sintang gekommen, wo sie hinter dem Hof, allein in einem baufälligen Dachboden saß.
Es dauerte noch eine Weile, bevor sie an das Orang-Utan Sintang Center geschickt werden konnte. Im Februar 2012 wurde sie, mit der Zustimmung der Naturschutzabteilung des Ministeriums für Forstwirtschaft (BKDSA) nach Sintang überführt. Nachdem alle Gesundheitsuntersuchungen erledigt waren, wurde sie mit Jojo zusammen gebracht. Seitdem sind die Beiden unzertrennlich!Es geht ausgezeichnet mit Jojo und Juvi. Es wäre schön, wenn sie in nicht allzu ferner Zukunft auf die Reise nach Tembak gehen können. In Tembak können sie den ganzen Tag im Wald herumtollen und alles lernen was sie brauchen, um in einem geschützten Wald später vollständig in Freiheit leben können.



 

 

Terra

Weiblich-Geboren 2013

Sie  wurde Anfang 2013 ins SOC gebracht. Sie war vier Monate alt und hatte keine Mutter, denn die war vor ihren Augen getötet worden. Mittlerweile ist Terra auch stärker. Sie ist ein Mädchen mit einem starken Charakter. Sie ist immer fröhlich und hat einen starken Willen. Aus diesem Grund, ist sie nun der Botschafter für Tembak Lestari: Der Übungswald in Tembak wo junge Orang-Utan Waisen für ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden.


 


 

 

Iga

weiblich-Geboren 2013

Iga kam als kleines Baby von weniger als vier Monaten ins Sintang Orang-Utan-Center. Über ihre Herkunft ist nicht viel bekannt. Iga entwickelt sich hier sehr gut. Sie zeigt einen starken Instinkt. Den braucht sie auch, wenn sie in den Trainingswald in Tembak gehen wird.

 

 



 

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Neu ab 2016

 

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Für einen Betrag ab 5 Euro pro Monat können Sie Pate oder Patin werden.  Der Betrag ist frei wählbar. Somit haben sie die Möglichkeit mehrere Orangutans zugleiich zu unterstützen.

Sie erhalten eine Patenurkunde mit einem Foto und die Geschichte des jeweiligen Orang-Utan.

Eine Jahrespatenschaft mit einer attraktiven Geschenkurkunde können Sie auch verschenken. Beitrag: 1.200,- Euro. ( Höchstbeitrag) Diese wird auf hochwertigem Fotopapier ausgedruckt und wenn gewünscht auch mit einen Rahmen versehen, (Kosten ca. 20,- Euro - inklusive Portokosten) und an Sie per Post versendet.

Ansonsten versenden wir die Urkunde aus Kostengründen per PDF oder Bilddatei, sodass Sie diese bequem selbst ausdrucken können.

 

ACHTUNG: SEIT Februar 2014 dürfen ausschließlich IBAN und BIC laut EU-Bestimmung verwendet werden!
Bei Mitgliedsanträgen bitte nur mehr IBAN, BIC und die genaue Bezeichnung der Bank und Adresse angeben.


 

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Die meisten der Orangutans, die in den Auffangstationen ankommen, haben gesehen, wie ihre Mütter getötet wurden. Gemeinsam helfen Sie mit, allen Orang-Utan-Waisen in eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen. Wir freuen uns über jeden Beitrag!

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Unser Patenschaftsprogramm soll möglichst vielen Menschen ermöglichen, sich an der Rettung der Orang-Utans zu beteiligen. Gemeinsam helfen Sie damit allen Orang-Utan-Waisen in den Auffangstationen Zurzeit befinden sich  800 junge Orang-Utans in den Stationen, die alle Fähigkeiten lernen müssen, um nach Ihrer Auswilderung im Regenwald sicher leben zu können.

  • Vollpatenschaft

Sie haben die Möglichkeit eine Vollpatenschaft zu übernehmen. Die komplette Betreuung eines Orangutans kostet im Jahr ca. 1200 Euro. Eine Vorbereitung zur Wiederauswilderung dauert im Schnitt zwischen 3-7 Jahren. Das beinhaltet  Futter, medizinische Versorgung, Löhne für das Personal und das Monitoring neuer Auswilderungsgebiete. Wir wollen versuchen, mit einer Gemeinschaftspatenschaft, vielen Menschen die Möglichkeit zu bieten, auch mit einem kleineren Betrag einen Orang-Utan fördern zu können. Suchen sie sich einen Orang-Utan ihrer Wahl aus. Nach Erhalt der ersten Zahlung erhalten sie eine Patenschaftsurkunde mit ihrem Patenkind.

Wir versuchen unsere Verwaltungskosten so gering als möglich zu halten. Deshalb verschicken wir Urkunden nur dann, wenn keine Email Adresse vorhanden ist. Asonsten erhalten Sie die Urkunde in PDF-Format, die Sie ausdrucken können. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis und hoffen, dass dies auch in Ihrem Sinne ist!

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Auswilderung

jetzt geht es zurück in den wald........... in Arbeit

 


Update August 2016

Gute Nachrichten !
Jojo, Juvi und Joy werden Anfang 2017 tief in Nationalpark Betung Kerihun freigegeben werden. Kürzlich zeigten die drei Orang-Utans in Tembak Lestari sie unabhängig überleben können.
Ihr Zukunft - Lebensraum ist ein geschützer Wald von 930 km², der  vollständig von Flüssen umgeben ist. Hier werden sie in der Lage sein in völliger Freiheit zu leben. In weiterer Folge  wird das Sintang Orangutan - Center  sechs weitere Orang-Utans in die Freiheit entlassen.

Good news !
Jojo, Juvi and Joy will be released deep into the National Park Betung Kerihun early 2017th. Recently the three orangutans showed in Tembak Lestari tjat they can survive independently. Their future is living  a 930 km² protected-forest, which is completely surrounded by rivers. Here they will be able to live in freedom. Subsequently the Sintang Orangutan Center dismissed six other orangutans into the wild.

 


Update Ende Oktober  2014

Die ersten Orang-Utans sind bereits nach Tembak Lestari  stationiert bzw. ausgewildert worden.  

Jojo, Momo, Mamat, Beno und Joy

 

Die Kleinen ( Bablu-Bembi-Gagas-Iga-Jamilah- Juvi-Matuari-Penai-Ribang-Tanjung-Terra) durchlaufen weiterhin das Programm was sie benötigen, um im Wald überleben zu können.

 

 
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